Mitarbeitergesundheit — Strategien, Maßnahmen, Förderung.
Gesunde Mitarbeitende fehlen seltener, bleiben länger im Unternehmen und arbeiten konzentrierter. Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) sorgt dafür planvoll: mit Strukturen, Maßnahmen und Verantwortlichkeiten, die Gesundheit zum festen Bestandteil des Arbeitsalltags machen.
Der Einstieg scheitert oft an der Unübersichtlichkeit. BGM, BGF und Arbeitsschutz werden vermischt, dabei unterscheiden sie sich in Pflicht, Förderung und Reichweite. Genau da beginnt jede sinnvolle Planung.
Der Staat fördert den Einstieg: Bis zu 600 Euro pro Mitarbeitendem und Jahr bleiben für zertifizierte Gesundheitsangebote steuer- und sozialversicherungsfrei (§ 3 Nr. 34 EStG).

Gesundheitstag zu jeder Zeit: Tipps für die eigenen vier Wände
Gesundheitstage sind in Unternehmen äußerst beliebt. In kürzester Zeit können die Mitarbeitenden damit schließlich über gesundheitsrelevante Themen informiert und für ein aktives Leben begeistert werden. Aber muss dafür tatsächlich immer ein spezieller Tag im Unternehmen herhalten? Oder kann man einen Gesundheitstag nicht einfach auch in den eigenen vier Wänden erleben? Wir glauben: Es geht definitiv!
BGM: Diese Herausforderungen müssen Unternehmen meistern
Die Belegschaft der meisten Arbeitgeber ist bunt gemischt. Frauen und Männer, jung und alt, ledig und liiert. Das war’s? Natürlich nicht! Manche Mitarbeitenden ernähren sich vegan, die anderen lieben Fleisch. Manche joggen für ihr Leben gern, andere bevorzugen das Training im Fitnessstudio oder einen Yoga-Kurs. Dann gibt es ja noch Außendienstler, die Angestellten im Büro und diejenigen, die mobil von zu Hause arbeiten. Alle haben eins gemeinsam:Sie möchten vom betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) ihres Arbeitgebers profitieren. Für Unternehmen bedeutet das, ein umfassendes Angebot auf die Beine zu stellen, das das gesamte Team abholt. In diesem Whitepaper gibt es Ansätze, wie erfolgreiches BGM ausschauen kann und welche Gefahren zu beachten sind.
Gesunde Ernährung am Arbeitsplatz – so bleibst du fit und aktiv
Das Thema Ernährung nimmt in den Gedanken vieler Menschen einen immer höheren Stellenwert ein. Denn eine gesunde Ernährung liefert uns alle erforderlichen und hilfreichen Nährstoffe, um gesund und fit zu bleiben. Im Gegensatz dazu hat eine ungesunde Ernährung negative Folgen auf unsere Leistungsfähigkeit und Gesundheit. Laut einer Studie des Statistischen Bundesamts verbringen wir Deutschen rund die Hälfte unserer Zeit mit Freizeitaktivitäten oder bei der Arbeit. Ernährung ist somit nicht nur Teil unseres Privatlebens, sondern auch ein wichtiges Thema im beruflichen Alltag. Erfahre in diesem Artikel, warum gesunde Ernährung am Arbeitsplatz so wichtig ist und wie du durch diese fit und aktiv bleibst. Darüber hinaus bieten wir einen Online Ernährungskurs an. Dieser Kurs ist ist zertifiziert und wird von den Krankenkassen bezuschusst.
Arbeitswelt 4.0 – Auswirkungen auf die Gesundheit deiner Mitarbeitenden
Durch die Digitalisierung befindet sich unsere Arbeitswelt in einem ständigen Wandel – und das in einem rasanten Tempo. Durch die Corona Pandemie hat die Veränderung, hin zu digitalen Arbeitswelten, noch zusätzlich an Fahrt aufgenommen. Doch was bedeutet eigentlich Arbeitswelt 4.0? Welchen Einfluss hat die Corona Pandemie auf das Arbeitsleben von Beschäftigten? Und wie steht es bei all dem Wandel um die Gesundheit am Arbeitsplatz?
Bürohund – diese Vorteile bietet er für Arbeitgeber und Kollegen
Viele Hundefreunde haben den Shutdown, im Zuge der Corona Pandemie genutzt und sich den Traum des eigenen Hundes erfüllt. Musste zuvor meist Urlaub genommen werden, um den Hund einzugewöhnen, konnte dieser nun das kleine Hunde-1×1 im Home Office lernen. Immer mehr Unternehmen erlauben ihren Beschäftigten, den Hund mit an den Arbeitsplatz zu bringen. Auch das Team von Epassi hat zwei neue Teamkollegen gewonnen. Wir heißen Ridgeback-Mix Jakub und Cavapoo-Lady Pippa herzlich willkommen! Aber wie geht es bei Rückkehr ins Office für den Hundefreund weiter? Welchen Vorteil und Mehrwert bietet ein Bürohund für Kolleginnen und Kollegen und Arbeitgeber genau? Und was ist zu beachten, wenn das neue Teammitglied mit ins Büro einzieht?
Homeoffice: 10 Tipps für mehr Produktivität im Arbeitsalltag
Durch die Corona-Krise arbeiten aktuell Millionen von Menschen in Homeoffice. Dies bringt sowohl für Arbeitgebende und Arbeitnehmende, ganz neue Herausforderungen und Probleme mit sich. Diese 10 Tipps helfen dabei, einen kühlen Kopf zu bewahren und die Produktivität zu steigern:
Homeoffice in Zeiten von Corona – so bleibst du gesund!
In diesen Tagen beschäftigt uns alle nur ein Thema. Der Corona-Virus und seine Ausbreitung stellen uns vor große Herausforderungen. Firmen senden Mitarbeitende für nicht absehbare Zeit ins Homeoffice, für viele eine komplett neue Situation. Weniger bis keine Sozialkontakte, mangelnde Bewegung und ein wohlmöglich behelfsmäßiger Arbeitsplatz – da stellen sich einige Fragen. Wie gestalte ich meinen Arbeitsplatz zuhause? Und wie gelingt es mir in Anbetracht der Umstände auch zuhause gesund und ausgeglichen zu bleiben? In diesem Artikel geben wir dir Tipps und Übungen an die Hand, wie du dein Homeoffice ergonomisch ausrichten kannst und es schaffst, in dieser anspruchsvollen Zeit gesund und ausgeglichen zu bleiben. Das Team von Epassi wünscht dir viel Kraft und Gesundheit!
Haltungsanalyse am Arbeitsplatz – warum diese so sinnvoll ist
Einmal grob überschlagen – wie lange sitzt du am Tag? Da kommt sicherlich ganz schön was an Belastung für deinen Körper und deine Wirbelsäule zusammen! Hast du dir schon einmal Gedanken, über eine individuelle Haltungsanalyse am Arbeitsplatz gemacht? Wir fahren morgens mit der Bahn oder dem Auto ins Büro, setzen uns auf den Bürodrehstuhl, in der Mittagspause essen wir im Sitzen, abends begeben wir uns auf die Couch. Spätestens, wenn noch Überstunden hinzukommen und die Erschöpfung eintritt, macht man es sich in seinem Bürodrehstuhl gemütlich. Von einer entspannten Körperhaltung wechselt man in die nächste und übernächste. Du kennst das sicher. Hast du es vor Augen? Wie verbringst du deinen Alltag im Büro? Sitzt du gesund oder eher ungesund auf deinem Stuhl? Und was passiert eigentlich mit unserem Körper und vor allem unserem Rücken, wenn wir ungesund sitzen? Wieso hat man Rückenschmerzen?
Büro oder Homeoffice – Was ist besser für die Gesundheit?
Spät aufstehen, im Pyjama E-Mails beantworten, von zu Hause aus telefonieren und währenddessen am hauseigenen Schreibtisch arbeiten und nebenbei auch noch die Waschmaschine laufen lassen – Homeoffice klingt nach einem Traum für viele Arbeitnehmer. Büro oder Homeoffice? Was ist besser? Das Arbeiten im Homeoffice hat verschiedene Vor- und Nachteile. Für den einen ist es ein Fluch und für den anderen ein Segen. Unternehmen, die Homeoffice anbieten, können Mitarbeiter ortsunabhängig für sich gewinnen und so den Bewerberpool deutlich vergrößern. Die Zeitersparnis ist zugegeben auch ein klarer Vorteil für Mitarbeiter – der Weg zur Arbeit entfällt komplett. Daraus resultiert auch eine größere Flexibilität, weil die Arbeitszeit freier eingeteilt werden kann. Doch die Beschäftigung im Homeoffice kann auch belastend sein. Gerade zu Hause ist der Stress oft größer, so eine aktuelle Befragung des Wissenschaftlichen Institut der AOK (WldO). Für die Studie, die im aktuellen Fehlzeiten-Report 2019 erschienen ist, wurden im Frühjahr dieses Jahres etwa 2.000 Beschäftigte zwischen 16 und 65 Jahren befragt. Der Anteil der Beschäftigten, die regelmäßig außerhalb des Unternehmens arbeiten, lag bei rund 40 Prozent.
Was ist BGM und BGF?
Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ist der strategische Rahmen: Es verankert Gesundheit dauerhaft in den Strukturen und in der Führung deines Unternehmens. Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) ist ein Teil davon und meint die konkreten, freiwilligen Angebote wie Bewegungsprogramme, Ernährungskurse oder Stressprävention.
Dazu kommt der gesetzliche Arbeitsschutz, der für jeden Arbeitgeber verpflichtend ist. BGM und BGF sind dagegen freiwillig, werden aber steuerlich und durch die Krankenkassen gefördert. Wie weit deine Pflichten als Arbeitgeber tatsächlich reichen, liest du im Artikel zur Fürsorgepflicht des Arbeitgebers.
Einen vollständigen Einstieg mit Zielen, Handlungsfeldern und Umsetzungsschritten bekommst du im BGM-Guide. Wie du Gesundheitsförderung konkret startest, zeigt der Beitrag zu den Maßnahmen zur Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz.
Typische Herausforderungen
Hohe Fehlzeiten sind das sichtbarste Warnsignal und zugleich der Punkt, an dem BGM den Nachweis antreten muss. Krankheitstage haben selten eine einzige Ursache. Wer sie senken will, braucht Daten zur Ausgangslage und Maßnahmen, die an den tatsächlichen Ursachen ansetzen — wie, das liest du im Artikel Fehlzeiten reduzieren.
Das Homeoffice hat eigene Belastungen geschaffen: Bewegungsmangel, fehlende Ergonomie am Küchentisch und verschwimmende Grenzen zwischen Arbeit und Feierabend. Gesundheitsangebote müssen Mitarbeitende deshalb auch zuhause erreichen, etwa über digitale Kurse und klare Pausenregeln. Konkrete Tipps gibt der Artikel Gesund im Homeoffice.
Psychische Gesundheit bleibt in vielen Unternehmen ein Tabuthema, obwohl psychische Erkrankungen zu den häufigsten Ursachen für lange Ausfallzeiten gehören. Führungskräfte brauchen Gesprächskompetenz und klare Anlaufstellen. Wie du beides aufbaust, zeigt der Artikel zur psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz.
FAQs zum Thema Mitarbeitergesundheit
BGM ist der dauerhafte Management-Rahmen, BGF sind die konkreten Maßnahmen darin. Ein Rückenkurs ist BGF; die Entscheidung, Gesundheit fest in Führung und Prozesse einzubauen, ist BGM.
Nein, BGM als Ganzes ist freiwillig. Verpflichtend sind der gesetzliche Arbeitsschutz und die Gefährdungsbeurteilung, die auch psychische Belastungen umfasst. Darüber hinaus setzt die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers Mindeststandards.
Am meisten bewirken Maßnahmen, die regelmäßig stattfinden und leicht zugänglich sind: Bewegungsangebote, ergonomische Arbeitsplätze, Stressprävention und gesundheitsorientierte Führung. Einmalige Aktionen wirken nur kurz. Konkrete Praxisfälle findest du im Artikel Betriebliches Gesundheitsmanagement: Beispiele aus der Praxis.
Starte mit einer Analyse: Fehlzeiten, Altersstruktur und eine Befragung der Mitarbeitenden. Danach folgen Zielsetzung, Maßnahmenplanung und Erfolgskontrolle, am besten mit einer festen verantwortlichen Person. Die Schritte im Detail beschreibt der BGM-Guide.
BGM senkt Fehlzeiten, wenn es an den echten Ursachen ansetzt, etwa Rückenbeschwerden durch langes Sitzen oder psychische Belastung. Der Effekt braucht meist mehrere Monate, hält dann aber an. Ursachen und Gegenmaßnahmen im Detail: Fehlzeiten reduzieren.
Drei Dinge wirken am stärksten: Angebote in die Arbeitszeit legen, Führungskräfte als Vorbilder gewinnen und die Mitarbeitenden bei der Auswahl beteiligen. Pflichtveranstaltungen erzeugen Widerstand. Warum die Quote oft niedrig bleibt, analysiert der Artikel zur BGM-Teilnahmequote.









