9 Vorteile von Yoga: Positive Auswirkungen auf Körper und Geist

30. Juni 2020|4 min|

Yoga bietet den nötigen Stressausgleich zum Beruf und hält gleichzeitig fit. Denn es senkt nicht nur das Stresslevel, sondern hat viele weitere positive Auswirkungen auf die körperliche und mentale Gesundheit. Kein Wunder also, dass Yoga zu den Top 10 der beliebtesten Sportarten in Deutschland gehört und für viele im modernen, oft bewegungsarmen Alltag gar nicht mehr wegzudenken ist.
Wir zeigen dir, wie Yoga dich und dein Leben positiv beeinflusst und dich gesund hält – sowohl körperlich als auch mental.

Eine Frau macht auf einer Matte Yoga und dehnt ihr Bein

Das Wichtigste im Überblick

  • Yoga stärkt den Körper: Yoga stärkt die Körpermuskulatur und kann muskuläre Schmerzen reduzieren. Es senkt den Blutdruck und trägt zur Gesundheit der Organe bei. Gleichzeitig regt es die Verdauung an.
  • Yoga stärkt das Mindset: Yoga baut Stress ab und kann positive Gedanken sowie Optimismus fördern.
  • Yoga stärkt dich im Alltag: Besseres Einschlafen, ein reguliertes Nervensystem und eine Reduzierung von Stresshormonen – dabei unterstützt dich Yoga. Zusätzlich kann es deine Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit steigern.

1. Stärkung und Dehnung der Muskulatur

Die Vielfalt der Yogaübungen stärkt die gesamte Körpermuskulatur. Denn dabei sprichst du unterschiedlichste Muskelgruppen an. Darüber hinaus erhöht die intensive Dehnung die Beweglichkeit. Kennst du zum Beispiel den „herabschauenden Hund“? Er kräftigt Schultern und Arme, während er gleichzeitig die Beine und den Rücken dehnt. Die Vorteile sind umfangreich belegt, etwa durch das NCCIH.

2. Stressabbau

Yoga kann zum Stressabbau beitragen. Denn beim Yoga konzentrierst du dich gezielt auf deinen eigenen Körper und deine Atmung. Das hilft dabei, den Kopf auszuschalten und fördert die subjektive Ruhe. Durch die regelmäßige Yoga-Praxis lernst du Atemtechniken kennen, die du auch in stressigen Situationen anwenden kannst.
Tipp: Wenn es im Büro hektisch wird, schließe für eine Minute die Augen und atme tief in den Bauch. Das ist „Mini-Yoga“ direkt am Schreibtisch.

3. Stärkung des Selbstbewusstseins

Die bewusste Wahrnehmung des eigenen Körpers trägt zur Verbesserung des Körpergefühls bei. Dies kann einen entsprechend positiven Effekt auf das eigene Selbstbewusstsein haben.

4. Positive Einstellung

Ein verbessertes Körpergefühl kann außerdem zu mehr Akzeptanz und weniger Selbstkritik führen sowie die Achtsamkeit fördern. Das kann wiederum für mehr Geduld im Alltag sorgen.

5. Verbesserter Schlaf

Die entspannende Wirkung von Yoga verbessert den Schlaf. Das haben wissenschaftliche Studien erwiesen. Hierbei spielt der Stressabbau eine große Rolle. Denn zu viel Stress ist häufig die Ursache für Einschlafprobleme.

6. Entspannung des Nervensystems

Beim Yoga aktivierst du durch langsame Atemübungen den Parasympathikus, auch „Ruhenerv“ genannt. Dadurch gleichst du den sogenannten „Stressnerv“ (= Sympathikus) aus und bist subjektiv entspannter. Versuche am besten einmal, doppelt so lange auszuatmen wie einzuatmen. Das hilft den Blutdruck zu senken und beeinflusst das Nervensystem positiv.

7. Gut für Herz und Lunge

Das Zusammenspiel von bewusster Atmung und erhöhter Sauerstoffaufnahme mit Bewegung, wirkt sich positiv auf Herz und Lunge aus. Dynamische Abfolgen wie der „Sonnengruß“ bringen deinen Kreislauf sanft, aber effektiv in Schwung. Stressreduktion und ein niedrigerer Blutdruck tragen ebenso zur Gesundheit bei. Welche Effekte Yoga genau hat, kannst du hier nachlesen.

8. Angeregte Verdauung

Yoga kann die Verdauung unterstützen. Durch die Kombination aus Bewegung und tiefer Atmung versorgst du deine Verdauungsorgane mit mehr Blut und regst deine Verdauung an. Yoga kann dadurch auch bei einem Reizdarm helfen, wie diese Studie zeigt.

9. Verbesserte Konzentration und Leistung

Yoga kann auch als Training für das Gehirn dienen, denn es erfordert viel Konzentration. Es kann sich so die Leistungsfähigkeit des Gehirns erhöhen und stärkt dadurch die Konzentrationsfähigkeit. Somit kann Yoga auch einen positiven Effekt auf den Berufsalltag haben.

Hast du Lust, Yoga in dein Leben zu integrieren?

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Häufig gestellte Fragen

Yoga regt den Stoffwechsel an und kräftigt deine Muskulatur. Das hat viele gesundheitliche Vorteile und unterstützt dich – in Kombination mit der richtigen Ernährung – beim Abnehmen.

Einmal in der Woche Yoga zu machen ist ein guter Anfang. Denn bereits eine einzige Session kann viele positive Effekte mit sich bringen, deine Beweglichkeit stärken und Stress reduzieren. Steigere dich am besten langsam und du wirst bei regelmäßigem Üben immer stärkere Erfolge beobachten. Am besten lässt du die täglichen Übungen direkt in deinen Alltag einfließen.

Das ist ganz unterschiedlich. Je nach Person merkst du vielleicht schon nach wenigen Wochen, dass sich deine Flexibilität gesteigert hat. Stärkere Muskeln und eine verbesserte Ausdauer lassen sich meist nach ein bis drei Monaten beobachten – wenn du regelmäßig übst.

Hier gibt es kein „besser“ oder „schlechter“, da beide Sportarten unterschiedliche Ziele verfolgen und am besten in Kombination funktionieren. Denn der Aufbau von Kraft und Muskelmasse, der beim Krafttraining Priorität hat, ist beim Yoga eher zweitrangig. Hier stärkst du deine geistige Entspannung, Beweglichkeit und Balance. Kurz gesagt: Die Mischung macht’s.

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