Mitarbeitergesundheit — Strategien, Maßnahmen, Förderung.

Gesunde Mitarbeitende fehlen seltener, bleiben länger im Unternehmen und arbeiten konzentrierter. Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) sorgt dafür planvoll: mit Strukturen, Maßnahmen und Verantwortlichkeiten, die Gesundheit zum festen Bestandteil des Arbeitsalltags machen.

Der Einstieg scheitert oft an der Unübersichtlichkeit. BGM, BGF und Arbeitsschutz werden vermischt, dabei unterscheiden sie sich in Pflicht, Förderung und Reichweite. Genau da beginnt jede sinnvolle Planung.

Der Staat fördert den Einstieg: Bis zu 600 Euro pro Mitarbeitendem und Jahr bleiben für zertifizierte Gesundheitsangebote steuer- und sozialversicherungsfrei (§ 3 Nr. 34 EStG).

Lächelnde Frau mit lockigem Haar in einem Business-Meeting im Büro

Fit im Kopf, stark im Job: Wie Bewegung und gesunde Ernährung die Konzentration fördern

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Im hektischen Arbeitsalltag fällt es oft schwer, konzentriert und leistungsfähig zu bleiben. Nach dem Mittagessen kommt das bekannte „Mittagstief“, Meetings ziehen sich, und der Griff zum nächsten Kaffee scheint unausweichlich. Dabei liegt der Schlüssel, um die Konzentration zu steigern, meist nicht auf dem Schreibtisch, sondern in unserem Lebensstil. Bewegung und bewusste Ernährung wirken wie ein starkes Duo für Körper und Geist – wissenschaftlich belegt und im Alltag leicht umsetzbar. Hier erfährst du, wie du mit der richtigen Kombination aus Bewegung, Ernährung und kleinen Aktivpausen deine Konzentrationsfähigkeit stärkst, Aufmerksamkeit trainierst und den Arbeitsalltag fokussierter meisterst.

Produktiver Arbeiten durch Sport

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Hast du manchmal das Gefühl, dass du dich durch den Tag schleppst? Oder bei der Arbeit nichts schaffst? Oder dass du nach dem „Suppenkoma“ am Mittag nicht mehr so leicht in deine Arbeitsroutine zurückfindest? Das kann daran liegen, dass du ständig in einer Art „Notmodus“ und damit über deinen Energiereserven lebst. Wir sind auf Dauer einfach nicht für höher, schneller und weiter gemacht. Deshalb zeigen wir dir jetzt mit unserer Expertin Sarah Schrader-Boldt, Personal Trainerin und Mental Coach bei Backbone, wie du besser mit deinen Energiereserven haushaltest. Du erfährst, wie du am besten in Bewegung kommst und am Ball bleibst. Sport hilft dir auch dabei, konzentrierter und effektiver deinen Job-Alltag zu meistern.

Gesundheitsorientierte Führung

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Du bist Führungskraft und fragst dich, wie du den Erfolg eures betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) im Unternehmen positiv gestalten kannst? Denn Unternehmen, die in die Gesundheit ihres Teams investieren, steigern ihre Wettbewerbsfähigkeit und ihren langfristigen Erfolg. Dabei zeigt sich: Unternehmen, welche die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden berücksichtigen und sich aktiv darum kümmern, haben die Nase vorn.

BGM ohne Zuspruch: Warum ist die Teilnahmequote so gering?

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„Auf gar keinen Fall noch eine Verpflichtung bei der Arbeit!“ So oder so ähnlich könnten Mitarbeitende reagieren, wenn die Personalabteilung beschließt, BGM-Maßnahmen umzusetzen. Hast du bereits erste Schritte in Richtung Betriebliches Gesundheitsmanagement getan, aber die Akzeptanz der Mitarbeitenden lässt zu wünschen übrig? Oder bist du noch dabei, die Implementierung von BGM-Maßnahmen zu planen und hast Angst vor einer zu geringen Teilnahmequote? Wir verraten, wo die Stolpersteine liegen, und geben dir hilfreiche Tipps an die Hand.

Epassi-Kunden im Gespräch: So setzt Rügenwalder Mühle BGM um

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Immer mehr Unternehmen investieren in ein funktionierendes betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM). Sie schaffen sogar neue Stellen für die erfolgreiche Implementierung und Umsetzung oder arbeiten mit externen Dienstleistern zusammen. Aber der Erfolg? Der bleibt aus – weil nur wenige Mitarbeitende das Angebot gesundheitsfördernder Maßnahmen nutzen. Die Gründe dafür beginnen mit fehlender Kommunikation und enden mit mangelnder Unterstützung der Geschäftsführung. Wir wollen von erfolgreichen Unternehmen und Epassi-Kunden erfahren, wie sie das Thema BGM umsetzen. Heute im Gespräch: Claudia Hauschild, Leiterin Unternehmenskommunikation beim Lebensmittelhersteller Rügenwalder Mühle. Welche Bedeutung hat das Thema BGM in Ihrem Unternehmen und welche Maßnahmen werden konkret umgesetzt? Hauschild: „Als [...]

World Mental Health Day am 10. Oktober

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Unser Alltag ist häufig von Stress und Leistungsdruck geprägt. Gerade im beruflichen Umfeld nehmen die Anforderungen an die Arbeitnehmer immer weiter zu. Die Anforderungen des modernen Arbeitsalltags führen dabei bei vielen Menschen zu Überforderung und in der Folge zu psychischem Stress. Neben den beruflichen Aufgaben kommen noch familiäre Herausforderungen auf Mitarbeiter zu. Die Folge: Viele fühlen sich ausgebrannt, leer und erschöpft. Bei vielen Arbeitnehmern führt der zunehmende Druck zu psychischen Problemen, wie eine Umfrage zu mentaler Gesundheit am Arbeitsplatz. Deshalb ist es umso wichtiger, dass Arbeitgeber auch die psychische Gesundheit Ihrer Mitarbeiter im Blick behalten und für eine angenehme Arbeitsatmosphäre sowie eine ausgeglichene Work-Life-Balance sorgen. Ein wichtiger Baustein ist hier ein umfangreiches Firmenfitness-Angebot mit leicht zugänglichen Sport- und Gesundheitsleistungen für das gesamte Team. Die World Federation for Mental Health (WFMH) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) riefen 1992 erstmals gemeinsam den Aktionstag „World Mental Health Day“ aus. Seitdem finden alljährlich am 10. Oktober zahlreiche Veranstaltungen rund um das Thema „Seelische Gesundheit“ statt, unter einem wechselnden Motto. In diesem Jahr lautet das Motto Gemeinsam über den Berg – Seelische Gesundheit in der Familie. In Deutschland werden 2021 bundesweit wieder zahlreiche Veranstaltungen sowohl digital als auch live vor Ort stattfinden und über vielfältige Präventions- und Hilfsangebote aufklären.

Alternative zum Firmenlauf: Schrittwettbewerb

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Arbeitgebende stecken in unzähligen Vorbereitungen, Arbeitnehmende in ihren Laufschuhen – der nächste Firmenlauf steht an. „Neben der positiven Wirkung auf die Gesundheit sind ebenfalls erfreuliche Effekte auf das Arbeitsklima und die Arbeitsmotivation messbar“, so eine Studie der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes zum Thema Firmenlauf. Nicht all deinen Mitarbeitenden macht Joggen Spaß und du möchtest trotzdem mehr Bewegung in dein Unternehmen bringen? Der Schrittwettbewerb stellt eine attraktive Alternative zum Firmenlauf dar – für gesunde Mitarbeitende und noch mehr Wir-Gefühl in deine Unternehmen.

Was ist BGM und BGF?

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ist der strategische Rahmen: Es verankert Gesundheit dauerhaft in den Strukturen und in der Führung deines Unternehmens. Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) ist ein Teil davon und meint die konkreten, freiwilligen Angebote wie Bewegungsprogramme, Ernährungskurse oder Stressprävention.

Dazu kommt der gesetzliche Arbeitsschutz, der für jeden Arbeitgeber verpflichtend ist. BGM und BGF sind dagegen freiwillig, werden aber steuerlich und durch die Krankenkassen gefördert. Wie weit deine Pflichten als Arbeitgeber tatsächlich reichen, liest du im Artikel zur Fürsorgepflicht des Arbeitgebers.

Einen vollständigen Einstieg mit Zielen, Handlungsfeldern und Umsetzungsschritten bekommst du im BGM-Guide. Wie du Gesundheitsförderung konkret startest, zeigt der Beitrag zu den Maßnahmen zur Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz.

Typische Herausforderungen

Hohe Fehlzeiten sind das sichtbarste Warnsignal und zugleich der Punkt, an dem BGM den Nachweis antreten muss. Krankheitstage haben selten eine einzige Ursache. Wer sie senken will, braucht Daten zur Ausgangslage und Maßnahmen, die an den tatsächlichen Ursachen ansetzen — wie, das liest du im Artikel Fehlzeiten reduzieren.

Das Homeoffice hat eigene Belastungen geschaffen: Bewegungsmangel, fehlende Ergonomie am Küchentisch und verschwimmende Grenzen zwischen Arbeit und Feierabend. Gesundheitsangebote müssen Mitarbeitende deshalb auch zuhause erreichen, etwa über digitale Kurse und klare Pausenregeln. Konkrete Tipps gibt der Artikel Gesund im Homeoffice.

Psychische Gesundheit bleibt in vielen Unternehmen ein Tabuthema, obwohl psychische Erkrankungen zu den häufigsten Ursachen für lange Ausfallzeiten gehören. Führungskräfte brauchen Gesprächskompetenz und klare Anlaufstellen. Wie du beides aufbaust, zeigt der Artikel zur psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz.

FAQs zum Thema Mitarbeitergesundheit

Was ist der Unterschied zwischen BGM und BGF?2026-07-23T14:29:09+02:00

BGM ist der dauerhafte Management-Rahmen, BGF sind die konkreten Maßnahmen darin. Ein Rückenkurs ist BGF; die Entscheidung, Gesundheit fest in Führung und Prozesse einzubauen, ist BGM.

Ist betriebliches Gesundheitsmanagement gesetzlich verpflichtend?2026-07-23T14:30:09+02:00

Nein, BGM als Ganzes ist freiwillig. Verpflichtend sind der gesetzliche Arbeitsschutz und die Gefährdungsbeurteilung, die auch psychische Belastungen umfasst. Darüber hinaus setzt die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers Mindeststandards.

Welche BGM-Maßnahmen sind am wirksamsten?2026-07-23T14:30:50+02:00

Am meisten bewirken Maßnahmen, die regelmäßig stattfinden und leicht zugänglich sind: Bewegungsangebote, ergonomische Arbeitsplätze, Stressprävention und gesundheitsorientierte Führung. Einmalige Aktionen wirken nur kurz. Konkrete Praxisfälle findest du im Artikel Betriebliches Gesundheitsmanagement: Beispiele aus der Praxis.

Wie führe ich BGM im Unternehmen ein?2026-07-23T14:31:28+02:00

Starte mit einer Analyse: Fehlzeiten, Altersstruktur und eine Befragung der Mitarbeitenden. Danach folgen Zielsetzung, Maßnahmenplanung und Erfolgskontrolle, am besten mit einer festen verantwortlichen Person. Die Schritte im Detail beschreibt der BGM-Guide.

Wie senkt BGM die Fehlzeiten?2026-07-23T14:32:04+02:00

BGM senkt Fehlzeiten, wenn es an den echten Ursachen ansetzt, etwa Rückenbeschwerden durch langes Sitzen oder psychische Belastung. Der Effekt braucht meist mehrere Monate, hält dann aber an. Ursachen und Gegenmaßnahmen im Detail: Fehlzeiten reduzieren.

Wie steigere ich die Teilnahmequote an BGM-Angeboten?2026-07-23T14:33:43+02:00

Drei Dinge wirken am stärksten: Angebote in die Arbeitszeit legen, Führungskräfte als Vorbilder gewinnen und die Mitarbeitenden bei der Auswahl beteiligen. Pflichtveranstaltungen erzeugen Widerstand. Warum die Quote oft niedrig bleibt, analysiert der Artikel zur BGM-Teilnahmequote.

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Wenn du BGM aufbauen oder dein bestehendes Programm verbessern willst: Unsere Beratung zeigt dir, welche Maßnahmen zu deinem Team passen und wie du sie umsetzt. Den kompakten Einstieg gibt es im kostenlosen BGM-Ratgeber.

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