Schlaf
Wie viel Schlaf du brauchst, ist individuell; die meisten Erwachsenen liegen bei sechs bis acht Stunden. Aussagekräftiger als die Stundenzahl ist, ob du dich am nächsten Tag erholt fühlst. Die Beiträge unten behandeln Einschlafhilfen, verbreitete Schlafmythen und den Einfluss von Tageslicht.

So findest du zu gesundem Schlaf
Alle Menschen schlafen. Manche mehr, manche weniger und die meisten nachts. Ein gesunder Schlaf ist nicht nur wichtig, um sich vom Alltagsstress zu erholen. Auch dient er dazu, physisch und psychisch leistungsfähig zu bleiben. Durch Hormone bedingt schlafen wir überwiegend nachts, um uns an einen Tag-Nacht-, bzw. Hell-Dunkel-Rhythmus anzupassen. Wenn wir dies nicht tun, macht es sich direkt bemerkbar. Wenn wir bspw. durch einen Jetlag oder die Tätigkeit im Schichtdienst aus unserem Rhythmus gerissen werden, fühlen wir uns müde und erschöpft. Mit ca. 1/3 unserer Lebenszeit ist Schlaf als Grundbedürfnis fest in unserem Leben integriert. Passend zum Tag des Schlafes am 21.06.2021 beantwortet dieser Artikel folgende Fragen: Warum braucht der Körper Schlaf? Und wie kannst du einen gesunden Schlaf fördern?
Schöne Träume: 7 Tipps für einen erholsamen Schlaf
Schlaf ist für den Menschen genauso essenziell wie Sauerstoff und Nahrung. Denn bereits eine schlaflose Nacht kann den Biorhythmus des Körpers, erheblich durcheinander bringen. Konzentrationsschwierigkeiten, Niedergeschlagenheit, Verdauungsprobleme und Heißhunger sind die Folgen. Mit folgenden Tipps steht einem erholsamen Schlaf, nichts mehr im Weg.
FAQs zum Thema Schlaf
Das ist von Mensch zu Mensch verschieden. Die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin rät ausdrücklich davon ab, sich an einer festen Stundenzahl zu orientieren, und nennt für die meisten Erwachsenen einen Bereich von etwa sechs bis acht Stunden. Ausschlaggebend ist, ob du dich tagsüber wach und leistungsfähig fühlst.
Schlafhygiene ist die Summe der Gewohnheiten, die guten Schlaf wahrscheinlicher machen: feste Zeiten, ein dunkles und kühles Schlafzimmer, kein Koffein am späten Nachmittag. Am meisten bringt es, Zubettgeh- und Aufstehzeit auch am Wochenende ähnlich zu halten. Die Wirkung zeigt sich erst, wenn die Routine über mehrere Wochen bleibt.
Kurzfristig leiden Konzentration, Stimmung und Reaktionsvermögen. Die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin weist darauf hin, dass chronischer Schlafmangel mit einem erhöhten Risiko für körperliche Erkrankungen einhergeht. Wer über Wochen schlecht schläft, sollte das ärztlich abklären lassen.
Ein gleichbleibendes Abendritual und ein kühles, dunkles Zimmer. Wenn du nach etwa zwanzig Minuten noch wach liegst, steh auf und mach etwas Ruhiges, statt dich im Bett zu ärgern. Weitere Tipps für besseren Schlaf und die verbreitetsten Schlafmythen behandeln zwei eigene Beiträge.
Ja, in beide Richtungen. Anspannung erschwert das Einschlafen, und zu wenig Schlaf senkt die Belastbarkeit am nächsten Tag. Deshalb setzen viele Schlafprogramme bei der Stressbewältigung an.
