Spät aufstehen, im Pyjama E-Mails beantworten, von zu Hause aus telefonieren und währenddessen am hauseigenen Schreibtisch arbeiten und nebenbei auch noch die Waschmaschine laufen lassen – Homeoffice klingt nach einem Traum für viele Arbeitnehmer. Büro oder Homeoffice? Was ist besser? Das Arbeiten im Homeoffice hat verschiedene Vor- und Nachteile. Für den einen ist es ein Fluch und für den anderen ein Segen. Unternehmen, die Homeoffice anbieten, können Mitarbeiter ortsunabhängig für sich gewinnen und so den Bewerberpool deutlich vergrößern. Die Zeitersparnis ist zugegeben auch ein klarer Vorteil für Mitarbeiter – der Weg zur Arbeit entfällt komplett. Daraus resultiert auch eine größere Flexibilität, weil die Arbeitszeit freier eingeteilt werden kann.
Doch die Beschäftigung im Homeoffice kann auch belastend sein. Gerade zu Hause ist der Stress oft größer, so eine aktuelle Befragung des Wissenschaftlichen Institut der AOK (WldO). Für die Studie, die im aktuellen Fehlzeiten-Report 2019 erschienen ist, wurden im Frühjahr dieses Jahres etwa 2.000 Beschäftigte zwischen 16 und 65 Jahren befragt. Der Anteil der Beschäftigten, die regelmäßig außerhalb des Unternehmens arbeiten, lag bei rund 40 Prozent.