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Benefits, die begeistern: Great Employee Benefits Study 2026

1. Oktober 2026|2 min|

Der Arbeitsmarkt in Deutschland steht unter Druck. 32 Prozent der Arbeitgebenden nennen Talentgewinnung als ihre größte Herausforderung – so viele wie in keinem anderen europäischen Land. Gleichzeitig wächst bei Mitarbeitenden das Bewusstsein dafür, was ein guter Arbeitgebender leisten sollte. Die Great Employee Benefits Study 2026 nimmt genau diesen Moment in den Blick – und liefert klare Antworten darauf, was wirklich zählt.

Eine Kollegin mit Klemmbrett im modernen Büro guckt sich um.

Was steckt hinter der Studie?

Die GEBS 2026 wird zum vierten Mal in Folge durchgeführt. Konzipiert von Forschenden der Aalto-Universität (Finnland) und umgesetzt vom Think Tank Pole Star Advisory in Zusammenarbeit mit Epassi, beleuchtet sie die Perspektiven von Mitarbeitenden und Arbeitgebenden in 8 europäischen Märkten. Für Deutschland wurden 1.000 Mitarbeitende und 381 Arbeitgebende befragt – getrennt voneinander, um direkte Vergleiche zwischen beiden Gruppen zu ermöglichen.

Relevanz schlägt Quantität

Deutschland erzielt mit einem Benefits-Zufriedenheits-Score (BSAT) von 7,3 den höchsten Wert aller acht befragten Länder – über dem EU-Durchschnitt von 6,7. Doch die Details zeigen, wo Handlungsbedarf besteht: Nur 17 Prozent der Gen-Z-Mitarbeitenden sind hoch zufrieden, und 54 Prozent geben an, dass Benefits schlicht nicht zu ihren persönlichen Interessen passen. Mehr Angebote allein lösen das Problem nicht – es kommt auf die Passgenauigkeit an.

Das größte ungedeckte Bedürfnis: Körperliche Wellness

Fitness-Benefits bleiben mit 69 Prozent Verfügbarkeit Deutschlands klarer Spitzenreiter. Die größte Lücke liegt woanders: 43 Prozent der Mitarbeitenden wünschen sich körperliche Wellness-Angebote wie Massage oder Physiotherapie, aber nur 16 Prozent erhalten sie. Diese 27 Prozentpunkte Angebotslücke ist die größte in Deutschland – und eine direkte Chance für Arbeitgebende, Zufriedenheit messbar zu steigern.

Gute Benefits binden 

90 Prozent der deutschen Mitarbeitenden sehen sich in zwei Jahren noch beim selben Arbeitgebenden – europäischer Höchstwert. Der Zusammenhang mit Benefits ist dabei direkt messbar: Wer mit seinen Benefits hoch zufrieden ist, bleibt zu 95 Prozent. Bei niedriger Zufriedenheit sinkt dieser Wert auf 79 Prozent. 16 Prozentpunkte Unterschied – allein durch die Qualität des Benefit-Angebots.

Der Blick nach vorne

64 Prozent der deutschen Arbeitgebenden planen Budgeterhöhungen für 2027, während die Zahl der geplanten Kürzungen von 8 auf 4 Prozent gesunken ist. Das Bewusstsein für den strategischen Wert von Benefits wächst – jetzt kommt es auf die richtige Umsetzung an. Alle Daten, Trends und Handlungsempfehlungen der GEBS 2026 gibt es im vollständigen Studienbericht. 

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